Willkommenskultur mal anders gesehen

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Dusterbusch
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Re: Willkommenskultur mal anders gesehen

Ungelesener Beitrag von Dusterbusch » Fr 17. Apr 2015, 17:23

Keine Frage, Kriegsflüchtlinge sind willkommen! Wer dagegen hetzt sollte sich die Greueltaten der IS ansehen. Öffentliche Hinrichtungen wurden durch IS gefilmt und in das Internet gestellt. Einfach mal googeln, aber Vorsicht! Grausame Bilder!

Wenn sich aber Flüchtlinge darüber beschweren, dass in der Asylunterkunft nicht einmal Internet verfügbar ist, dann läuft etwas verkehrt im Staat.

Ab 31:25 min http://www.ardmediathek.de/tv/Die-rbb-R ... d=16269336

MfG
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Re: Willkommenskultur mal anders gesehen

Ungelesener Beitrag von Infinity » Fr 17. Apr 2015, 19:00

Ich habe den Film schon gesehen und fand ihn eigentlich recht neutral.

Da läuft aber auch einiges falsch im Staate.

Und Personen die schon mit überzogenem Anspruchsdenken kommen, stellen auch  Asylbewerber aus Kriegsgebieten in schlechtes Licht.
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Re: Willkommenskultur mal anders gesehen

Ungelesener Beitrag von Chośebuz » Sa 18. Apr 2015, 00:01

Wer bleibt schon freiwillig in Fiwa. Falls der Antrag bewilligt wird geht es nach Berlin, Köln, Stuttgart o. ä., also immer ruhig bleiben.

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Re: Willkommenskultur mal anders gesehen

Ungelesener Beitrag von Infinity » Sa 18. Apr 2015, 09:17

Chośebuz hat geschrieben: Wer bleibt schon freiwillig in Fiwa. Falls der Antrag bewilligt wird geht es nach Berlin, Köln, Stuttgart o. ä., also immer ruhig bleiben.
Mit dieser Einschätzung hast du sicherlich recht.

Die Willkommenseuphorie, nicht nur in Finsterwalde, wird nachlassen wenn die freiwilligen Helfer merken, dass sie bei jedem Asylbewerberschub von vorne anfangen müssen.
Die Problematik der Sprachbarrieren (niemand weiss, welche Nationalitäten ankommen) kann man in Übergangsunterbringungen ohnehin nicht lösen. Die Sozialarbeiterin in dem RBB - Film hat die Problematik auch angedeutet.

Die Kaserne in Doberlug-Kirchhain ist ein ganz anderes bzw. viel größeres Problem. Hier muss man wesentlich mehr darauf achten, dass nicht solche Zustände wie z.B. in Eisenhüttenstadt auftreten.
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Re: Willkommenskultur mal anders gesehen

Ungelesener Beitrag von Goldkrone » Di 21. Apr 2015, 08:35

droolian hat geschrieben: Nun was? Macht doch mal konkrete Vorschläge.
MfG
Vorschlage für, oder geben was?

Die Stadt Do-Ki wird genau so mit dem Problem überfordert sein, wie es unzählige andere Stadt auch sind. Da wird es keine andere Situation geben, als anderorts.

Wie @Chośebuz schrieb: "...Falls der Antrag bewilligt wird geht es nach Berlin, Köln, Stuttgart o. ä., also immer ruhig bleiben."
Falls der Antrag nicht bewilligt wird (soll wohl die Mehrzahl betreffen...), so gibt es eine unbegrenzte Duldung / unbegrenzte Aufschiebung der Abschiebung. Ergebnis ist identisch.

Aus sicherer Quelle: Der Einzelhandel (DL-weite Kette) bereitet sich schon auf die kommenden Personen vor. Diese Maßnahmen bestehen weniger aus La-Ola-Wellen, sondern eher aus Maßnahmen des „Selbstschutzes“, so will ich das mal formulieren.
Nun fragt man sich natürlich: „Wieso bereiten die sich mit derart Maßnahmen vor und auf was?“
Resultieren diese (Gegen-)Maßnahmen aus  Erfahrungen, die die Ketten bisher in anderen Städten gemacht haben?
Ich weiß es nicht.
Laut unseren Qualitätsmedien gibt es in Großen und Ganzen keine Probleme diesbezüglich. Und wenn doch, dann sind das Einzelfälle.
Andere Quellen (die bösen, bösen...) will ich mal nicht zitieren, da ich keinen Bock auf die dann üblicherweise folgende N-Keule habe.

Warten wir es ab und machen uns unser eigenes Bild!
السلام عليكم‎ 

Mein Volk, dem ich angehöre und das ich liebe, ist das deutsche Volk; und meine Nation, die ich mit großem Stolz verehre, ist die deutsche Nation. Eine ritterliche, stolze und harte Nation. (Ernst Thälmann, Parteivorsitzender der KPD 1925-1933)

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Re: Willkommenskultur mal anders gesehen

Ungelesener Beitrag von Infinity » Di 21. Apr 2015, 09:43

@ Goldkrone

Du hast vollkommen recht, das sehe ich ähnlich.

Ich hatte schon überlegt, den einen oder anderen Artikel aus dem Presseblätterwald des linken oder rechten Spektrums hier zu verlinken.

Die Aussagen dort sind aber sehr stark von sog. Leitfiguren geprägt, also möge jeder selbst googeln.

Doki ist keine Asylantenunterkunft wie z.B. Finsterwalde. Doki ist wie Eisenhüttenstadt eine zentrale Aufnahmestelle. Und man hat dort entsprechende Erfahrungen sammeln können. Diese gilt es zu nutzen.

Keiner weiss woher die Asylbewerber kommen. M.a.W. welche Sprache muss man können um zu erfahren, woher sie kommen und was sie in Deutschland wollen. Papiere haben sie vermutlich auch keine mehr, damit es schwerer wird Unberechtigte, wenn überhaupt,  wieder zurückzuschicken.

M.E. ist es notwendig, Menschen mit entsprechenden Sprachkenntnissen vor Ort in Doki zu haben, die dolmetschen können, wenn es problematisch geworden ist oder wird. Sei es in der Unterkunft selbst, oder die auch erreichbar sind, wenn es Probleme z.B. in Einzelhandelsfilialen gibt.

Es ist wohl kaum zu erwarten, dass die Situation wesentlich verändert, wenn man in Berlin und Europa keine klare Linie findet.

Ein Beitrag im ZDF von gestern.

http://www.heute.de/fluechtlingsstroeme ... 03572.html
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Re: Willkommenskultur mal anders gesehen

Ungelesener Beitrag von Dusterbusch » Mo 27. Apr 2015, 17:54

@ droolian
Wenn Dir wegen der Owi (Fahren auf dem Fußweg) ein Verwarngeld angeboten wurde und Du es nicht bezahlen konntest/wolltest, dann ist es logisch, dass nach dem BPA gefragt wird. Schließlich muß ja Deine Identität zweifelsfrei festgestellt werden damit nicht etwa dein Nachbar Deine Rechnung bekommt  ;)
Einem Straftäter legt man erst die Handfessel an und fragt dann nach dem Ausweis. Logisch! Oder?

MfG
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Re: Willkommenskultur mal anders gesehen

Ungelesener Beitrag von uncle fester » Mo 27. Apr 2015, 17:56

Also - grübel...

a) Du hast gegen das Vermummungsgebot verstossen?
b) Du hast ein Kopftuch falsch herum getragen?
c) Die hatten gerade nichts anderes zu tun!

und.... nein, innerhalb Deutschland besteht nur die Pflicht, einen Perso zu besitzen.

siehe hier:

http://www.refrago.de/Mitfuehren_des_Pe ... ge138.html
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Re: Willkommenskultur mal anders gesehen

Ungelesener Beitrag von uncle fester » Mo 27. Apr 2015, 18:05

Dusterbusch hat geschrieben: @ droolian
Wenn Dir wegen der Owi (Fahren auf dem Fußweg) ein Verwarngeld angeboten wurde und Du es nicht bezahlen konntest/wolltest, dann ist es logisch, dass nach dem BPA gefragt wird. Schließlich muß ja Deine Identität zweifelsfrei festgestellt werden damit nicht etwa dein Nachbar Deine Rechnung bekommt  ;)
Einem Straftäter legt man erst die Handfessel an und fragt dann nach dem Ausweis. Logisch! Oder?

MfG
Sicherlich hast du recht. Ich halte es auch durchaus für sinnvoll,  die Verkehrssituation zu berücksichtigen, und wenn man dann erst Verkehrssünder verwarnt bzw. im Falle einer akuten Gefährdung anderer bestraft.

Eine Oma mit fünf Einkaufsbeuteln am Lenker wäre wahrscheinlich ohne Personalausweis durchgewinkt worden?
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Re: Willkommenskultur mal anders gesehen

Ungelesener Beitrag von uncle fester » Mo 27. Apr 2015, 18:07

droolian hat geschrieben: Schließlich muß ja Deine Identität zweifelsfrei festgestellt werden damit nicht etwa dein Nachbar Deine Rechnung bekommt  ;)
Genau so sehe ich sehe ich das auch!!!!
Schlitzohr ;-)
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